Dienstag, 15. April 2008

Und wieder ist ein Problembär tot!

Nun mußte auch in der Schweiz ein kleiner Bär daran glauben! Er hat sich das Futter aus den Mülltonnen geholt.

Er ist ja nicht dumm! Aber was meint Georg Brosi, der Vorsteher des Bündner Amts für Jagd und Fischerei?
JJ3 sei von seiner Mutter Jurka schlecht erzogen und von Geburt an falsch geprägt worden!

Ja, liebe Kinder! Denkt daran! Lasst es nicht zu, dass eure Mütter euch schlecht erzieht! In Zeiten wie diesen kann das schnell passieren. Und vor allem auch dann, wenn ihr von Kindheit an davon geprägt seid, Zeugs aus der Mülltonne zu fressen. Denn was anderes gibts ja heute kaum noch!

Und wenn ihr das nicht beherzigt und euch nicht auf die Suche nach guten Lebensmittel begebt, dann bekommt ihr auch eine auf den Pelz, so wie der arme JJ3. Und dann ist Schluß mit lustig!

Insolvenz - staatlich verordnet

Die deutsche Regierung macht Nägel mit Köpfen. Um das Gesundheitssystem nicht ungeordnet den Bach runter zu lassen, hat die SPD-Union-Koalition nun die Eckpunkte für ein Gesetz mit dem Namen:
Gesetz zur Herstellung der Insolvenzfähigkeit aller Krankenkassen
vorbereitet. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle einer Insolvenz einer einzelnen Kasse nicht die Bundesländer zur Kasse gebeten werden, sondern alle Beitragszahler im Land.
Was aber im Grunde völlig egal ist. Wichtig ist nur, dass die Herstellung der Insolvenz nun per Gesetz vorangetrieben werden kann. Zumindest ist es so, wenn es nach dem offensichtlichen Verschreiber eines Spiegelredakteurs geht.

Ich höre schon das Merkel in ihrem wöchentlichen Podcast, nachdem sie sich umgezogen hat*:
...wir müssen sicherstellen, dass der Untergang nicht gänzlich ungeregelt vonstatten geht...
Nachzulesen im Spiegel 16/2008, Seite 20.
*siehe auch die neue Abendgarderobe von Merkel anlässlich ihres Auftritts in Oslo vom vergangenen Wochenende. Die Polen hatten gar nicht so unrecht, sie als Kazcinsky-stillende Übermutter auf das Titelblatt zu bringen.

Montag, 14. April 2008

Italien hat sich seinen Berlusconi verdient

Abschaffung der KFZ-Steuer, Steuersenkungen so weit man schauen kann, Italien braucht einen neuen Führer. Und sie hat ihn bekommen. Mit noch mehr eingepflanzten Haaren auf dem Kopf, das gleiche gekünstelte Lachen, es ist derselbe Berlusconi wie man ihn kennt.

Was will der Kerl mit seinen 72 Jahren eigentlich noch? Hat er nicht genug? Ich glaube, der Typ ist krank. Oder, jemand hat mit ihm noch eine alte Rechnung offen, die er noch einzulösen hat. Wer das ist, das kann man nur vermuten.

Ich denke, es ist die Mafia.

Aber Italien hat diesen Mann verdient. Zweifelsohne. Manchmal muß man wirklich an der gesammelten Intelligenz dieses Landes zweifeln.

Freitag, 11. April 2008

DNA von Versuchspersonen geklont


Wie die American Society for Advanced Biochemistry and Experimental Molecular Biology in einer Aussendung vor mehreren Monaten mitteilte, konnten molekulare Zellproben von Probanden in einem einfachen Verfahren beliebig weiterentwickelt werden. Im Zuge von Forschungen mit Stammzellen einer Partnerorganisation in Korea wurde mitgeteilt, dass es keinerlei Probleme bereitet, auch kleinste Teile von menschlichen Hautzellen , so wie sie heute in forensischen Untersuchungen verwendet werden, im Labor weiter zu entwickeln.

Dabei müssen die damit erreichten Proben nicht in Tiefsttemperaturbereichen aufbewahrt werden, sie können jederzeit unter normalen Laborbedingungen wieder aktiviert werden um neue Zellen in beliebiger Zahl zu schaffen.

Wie mitgeteilt wurde, können damit in Zukunft DNA-Spuren jeglicher Personen aus einer Startzelle erzeugt werden und damit der Nachweis einer Täterschaft zu einem Verbrechen vereinfacht werden. Das Department of Homeland Security hat bereits angekündigt, zusätzlich zu der bestehenden DNA-Datenbank eine umfangreiche DNA-Zellbank anzulegen. Dieses Verfahren sei nämlich besser als alle bisherigen Möglichkeiten geeignet, in Zukunft eingesetzt zu werden, um z. B. bei Terroranschlägen Täterinformationen einfacher und vor allem eindeutiger zuordnen zu können. So müssten Tatorte nicht erst mühselig nach DNA Spuren abgesucht werden, da ja diese bereits vorhanden ist. Das Heimatschutzministerium wird in Zukunft stärker in strafrechtliche Verfahren eingebunden werden.

Wie das Department of Homeless Security mitteilte, sollen bereits bei der Einreise in die USA unbemerkt DNA-Proben sichergestellt werden. Die gängigen Fingerabdruckmaschinen sind geeignet, gleichzeitig auch eine DNA-Probe abzunehmen.

Der entsprechende Gesetzesentwurf in der Höhe von 5.6 Mrd. US-Dollar für die Finanzierung des Projekts wird im 3. Quartal dieses Jahres im Kongress behandelt.

Wer es nicht glaubt, hat völlig recht! Aber was hindert uns daran zu glauben, dass genau solche, kranke Ideen nicht schon längst in den Schubladen herumliegen?

Samstag, 5. April 2008

Die Verhübschung eines Kanzlers

Ist doch nett, dieser Gusenbauer, nicht gerade intelligent und erfolgreich, aber nett. Zumindest wird die Mama nichts anderes von ihm sagen.

Ein Mann, dem man durchaus auch zutrauen kann, dass er einmal die Hemdsärmel hochkrempelt. Schön ist er nicht, aber das ist ja beim Umfallen auch ziemlich egal. Und wer am Teppich liegt, dem schaut man auch kaum ins Gesicht. Aber doch habe ich etwas gefunden. Gusenbauer mag sein durchaus gepflegtes, aber kräftiges Gebiß nicht. Aber da kann man ja nachhelfen. Hier ein Original:

Gusenbauer urtümlichUnd hier die retuschierte Fassung von seiner eigenen Website:

Gusenbauer mit verschönerten VorderzähnenDie Berater des Kanzlers kommen schon auf Ideen. Als ob es jemanden sympatischer macht, wenn man einfach die Zähne mit Photoshop weißer macht und mit einem Glättungswerkzeug drübergeht.

Die nächste Stufe ist sicherlich, wenn ihm jemand beibringt, dass man beim Sprechen nicht unmotiviert und zusammenhangslos mit den Händen vor dem Körper herumfuchteln soll. Und wenn, dann sollten diese Bewegungen im Kontext mit dem gerade Gesprochenen stehen. Aber als ausgewiesener Kenner von italienischem Baroso kann Gusenbauer auch die Gestiken der portugiesischen Weinbauern lernen, wenn er wieder einmal in Brüssel vorbeikommt.

Bildquelle: Wikipedia Commons, SPÖ

Mittwoch, 2. April 2008

Ein moderner laizistischer Staat in Europa?

Wenn in einem Land Priestergehälter und Renten aus Steuereinnahmen finanziert werden. Wenn auf einen enormen Grundbesitz sowie auf Gewinne zahlreicher kirchlicher Unternehmen keine Steuern erhoben werden. Absolut keine! Ein Land, in dem die Staatskirche eine Hilfsorganisation gründet - "Solidarität" nennt sie sich, und diese den größten Teil des staatlichen Budgets für Nichtregierungsorganisationen absahnt. Ein Land, in dem jeder Ministerpräsident und jede neu gewählte Regierung im Parlament vom Erzbischof vereidigt wird, vorher geht gar nichts. Schulgebete und Heiligenbilder in Klassenzimmern gibt es in jeder Bildungseinrichtung, auch in jedem Gerichtssaal wacht ein Jesusbildchen über der Richterbank. Und wenn eine andere Religionsgemeinschaft in diesem Land anerkannt werden möchte, dann ist das nicht eine Sache des Staates, es ist die Angelegenheit der Staatskirche. Wo sind wir?

In Griechenland! Oder doch in Bayern? Oder in Tirol?

Keine Windkraft in Österreich

Die Regierung kümmert sich in Österreich um viele Sachen. Ob nun das Rauchverbot wirklich ausreichend ist, ob man nicht den Ärmsten der Armen vielleicht mit 200 Euro unter die Arme greifen sollte - einmalig natürlich. Sie sagt zwar nicht wie, aber es sollen 350 Mio. Euro sein. Sie sorgt sich auch, ob man nicht den Mittelstand mit 500 Euro entlasten kann, einmalig natürlich. Eine Schulreform ist gescheitert, die Minister und sonstige SPÖler bloggen inzwischen fröhlich.

Aber wesentliches, wie zB. ein Ökostromgesetz wie in anderen Ländern, mit dem Investitionen in Windkraft und Sonnenenergie gefördert werden, so ein Gesetz ist weit weg. Ich denke, dass diese Regierung es gar nicht verstanden hat, dass ein starker Euro allein keine Garantie für billiges Erdöl sein kann.

Wozu auch. Denken war ja noch nie die Stärke dieser Regierung. Schon gar nicht der SPÖ, die vielleicht schon wollen täte wenn sie´s könnte. Die ÖVP will ja gar nicht, die blockt ja nur grundsätzlich ab.

Es scheint nun wirklich loszugehen!

Edelmetalle sind immer zuverlässige Indikatoren dafür, wenn irgendetwas im Schwange ist. Aber erst, seitdem sich die Staaten - sprich Nationalbanken - davon verabschiedet haben, die Menge an Geld, welche ausgegeben wurde, zumindest teilweise davon abhängig zu machen, wieviel Gold sie gleichzeitig als Sicherstellung diesem Papiergeld hinterlegen konnte (oder wollte). Mit der Aufkündigung des Bretton-Wood-Abkommens 1973 als direktes Ergebnis des Außenhandelsdefizits der USA wegen des Vietnamkriegs, war diese Goldbindung des Dollars nicht mehr zu halten. Schon damals hat sich gezeigt, dass diese Kriege von der gesamten Welt durch ein US-Defizit finanziert wurden, genauso wie heute auch der Afghanistan- und Irakkrieg.
Nachfolgende Grafik verdeutlicht das sehr gut (Quelle Kitco):
Goldpreisentwicklung: 1833 - 1999
Ähnlich sieht auch die Entwicklung des Silberpreises aus:
Silberpreis: 1792-1999
Die Auswirkungen des amerikanischen Bürgerkrieges 1861-1865 haben den Silberpreis um 250% ansteigen lassen - aber mehr nicht. Silber ist dann ab 1973 zum reinen Spekulationsgeschäft verkommen. Hier findet sich ein Link zu den Jahresdurchschnitten.

CNN - Verlust von 200.000 Jobs im Bankenbereich

Wie CNN hier berichtete, werden in diesem Jahr mindestens 200.000 Jobs abgebaut. Das sind aber nur Bankangestellte. Nicht mitgerechnet sind Jobs der externen Dienstleister wie zB die Sicherheitsleute, Reinigungfirmen, Hausbetreuer (auch die fallen, denn es wird auch gleichzeitig zu einer Reduktion von Filialen kommen). Auch nicht die netten Damen und Herren von der Cafeteria gegenüber, den Leuten, die durch das Einkommen der Bankangestellten ihren Job als Waiter sicher hatten. Alles Leute, die durch ein gutes Einkommen dieser Bankangestellten auch ihren Job erst hatten.

Es ist wie ein Kartenhaus das in sich zusammenfällt. Und die Banken werden auch keine Rücksicht darauf nehmen, wenn nun diese verlorenen Jobs dazu führen, dass die Gesundheitsversicherung für die Kinder nicht mehr gezahlt werden kann, die Hypotheken nicht zurückgezahlt werden können (Auch Bankangestellte sind dumm genug, sich auf Hypotheken mit niedrigen Startzinsen einzulassen).

Tent Cities sind überall im Entstehen. Die größte gibt es zur Zeit in Los Angeles. Und 1.300 Häuser gibt es in Detroit bereits um unter 1000$. Aber dorthin will ja niemand. Dort scheint bereits die Hölle ausgebrochen zu sein.

Sonntag, 30. März 2008

Euro tot - zurück zu den Nationalwährungen

Einen interessanten Beitrag zur EURO-Problematik kann man hier finden. Prof. Dr. Wilhelm Hanke, ehemaliger Chef der Hessischen Landesbank, Mitinitiator des Einlagensicherungsfonds unter dem ehemaligen Finanzminister Schiller, Autor des Buches: Der Euro - Fluch oder Segen spricht hier in einem 46-minütigen Interview zur Problematik der gemeinsamen Währung.

Sehr empfehlenswert, sehr verständlich!

Samstag, 29. März 2008

Ferrero Waldner meldet sich zu Wort!

Die österreichische EU-Kommissarin rief dazu auf, die Tibeter weltweit durch Demonstrationen zu unterstützen. In China tätige Unternehmer forderte sie auf, in besonderer Weise die Achtung der Menschenrechte einzufordern. Geschäfte ließen sich "nicht von heute auf morgen abdrehen". Doch angesichts der gegenwärtigen Lage in Tibet trügen auch Unternehmen Verantwortung.

Wie immer, sie lässt kein Fettnäpfchen aus. Ich würde doch vorschlagen, dass sich Benita ganz persönlich um den Einsatz der VOLXKARAWANE bemüht. Vielleicht kann sie dann mit denen in Genua höchstpersönlich einen Demonstrationszug anführen? Und welche Menschenrechte sollen chinesische Unternehmen einfordern und von wem? Von ihren renitenten Arbeitern, die nicht sieben Tage die Woche und das jeweils 16 Stunden um einen Hungerlohn arbeiten wollen? Ein Leben lang dafür, was Ferrero Waldner in einem Monat verdient?

Donnerstag, 27. März 2008

Wer garantiert die Absolute für die ÖVP?

Alfred Gusenbauer!

Einzigartig in der österreichischen Geschichte der Nachkriegszeit, erreicht ein amtierender Kanzler Zustimmungswerte von gerade einmal 11%. Und das, obwohl er gar nichts gemacht hat. Zumindest nicht als Kanzler. Macht ihn das traurig oder reicht es ihm, dieses Ergebnis in Rotwein zu ertränken?

Hier ein böser, aber durchaus richtiger Artikel über Gusenbauer.

Deutsche WestLB in argen Nöten?

Sie haben sich verzockt, die Manager und MBAs der West Landesbank. Die Mutter vieler Sparkassen. Jetzt wollen die kleinen Sparkassen, diese Verluste in ihre eigenen Bücher zu schreiben. Wie viele Milliarden Verluste es tatsächlich werden, das wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen etwas klarer, genau so wie bei der NordLB und der Bayerischen Landesbank. Die Sächsische Landesbank ist ja bereits untergegangen.

Das Finanzamt Düsseldorf hat jedenfalls schon die Notbremse gezogen und ihre Steuerverpflichteten darüber informiert, dass in Zukunft keine Abgaben mehr an die WestLB gemacht werden dürfen, denn das Konto wurde aufgelöst.

Kann es einen klareren Hinweis auf ein baldiges Zusammenbrechen geben? Wohl kaum! Die folgenden Tage werden zeigen, ob die einfachen Bankkunden auch so klug sind, und schnell noch ihr Geld abholen und ihre Sparkonten auflösen.

Das ist doch ein guter Anfang!

Gestern besetzten Demonstranten in New York das Foyer von Bear Stearns, welches mit einer Haftungszusage von 30 Mrd US-$ in der Form eines nonrecourse loan an den Käufer JPMorgan gegangen ist. Für ein Trinkgeld. Für diesen Kredit muss der Beliehene nicht geradestehen, es zählen einfach die Sicherheiten, die hinterlegt sind. In diesem Fall sind es einfach faule Papiere, die anderwärtig niemals einen Käufer finden würden. Faule Hypotheken als Sicherheit für Zentralbankgeld. Wie faul diese Sicherheiten in Wirklichkeit sind, kann man hier nachlesen. Damit hat sich JPMorgen eines kleinen Teils dessen entledigt, was in Wirklichkeit nicht einmal 10% des tatsächlichen Buchwertes ausmachen. Aber die Federal Reserve haftet voll. Egal, ob diese Papiere in den Papiercontainer geworfen werden, was mit Sicherheit der Fall sein wird.

Dass diese Demonstration offenbar ein Zeichen ist, welches allgemein nicht wirklich begrüßt wird, zeigt sich daran, dass bis auf ein paar wenige Ausnahmen alle Online-Nachrichtendienste diese Nachricht verschweigen. Am ehesten noch berichteten die Schweizer Zeitungen.

Es könnte ja Schule machen. Denn besser, als die Gehsteige vor den Banken zu besetzen, wenn unvermittelt nicht mehr aufmachen, ist es, die Banken dann zu besetzen, solange sie noch offen haben.

Es ging den Demonstranten darum, dass das Füllhorn der Währungshüter über bestimmte Banken ausgeschüttet wird. Diese Gelder werden aber niemals dorthin gelangen, wo sie wirklich gebraucht werden.

Mittwoch, 26. März 2008

Just Five Words:

Ich bin
kein Trottel
nicht.


Alfred Gusenbauer,
österreichischer Bundeskanzler, angeblich Mitglied einer sozialdemokratischen Partei, Perfektionist im Regieren aus der horizontalen Lage, Weltmeister im Umfallen.

Hillary und die Tonya-Harding-Option

Das Denken von Hillary Clinton ist nur von einem beherrscht: Ich oder kein Demokrat. So wie Tonya Harding und Nancy Kerrigan. Hillary Clinton, die ewig die zweite Geige gespielt hat, möchte nun selbst ganz vorne stehen. Ihre Begründungen dazu sind etwas vage, von Lügen, falschem Heldentum und Übertreibungen durchtränkt, im Zweifel auch tränenrührig. Sogar die Hymne singt sie so falsch, dass es weh tut.

Allerdings, ich habe Obama noch nicht singen gehört. Wer weiß, ob das nicht sogar ein Grund wäre, sich niemals wieder um die Wahlen in den USA zu kümmern.

Aber mich kümmerts. Und zwar gewaltig. Denn eines möchte ich sicher nicht. Bush - Clinton - Bush - Bush - Clinton (Clinton).

I want a change!

Die Propagandamaschine läuft mit Tibet!

Zuallererst: Ich bin auch der Meinung, dass die Autonomiebestrebungen Tibets etwas ist, was es zu unterstützen gilt.

Aber was zur Zeit abläuft ist eine Farce und dient der Sache in keiner Weise. So hat das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) - wer immer dahintersteckt, wird schon der CIA sein - heute mitgeteilt, dass ein Mönch in einem umstellten Kloster bereits nach 11 Tagen der Umzingelung verhungert ist. Ich frage mich, gehen die Mönche in Tibets Klöster täglich zum Supermarkt, um ihr Essen immer frisch einzukaufen? Sogar ich, der ich von Supermärkten umzingelt bin, habe für mindestens 10 Tage Lebensmittel gehortet. Mehl, Nudeln etc. sind eigentlich immer ausreichend vorhanden.

Wollen die uns verarschen oder halten die uns für völlige Idioten? Auf ihrer Website kein einziger Eintrag darüber, dass die ganzen Bildberichte gefaked waren, und die Polizei von Nepal schon einmal mit der chinesischen Polizei verwechselt wird. Der Spiegel hat diese Meldungen gebracht, aber sie dann nicht als Fake zurückgenommen. Der Standard hat, wie viele andere auch, die (verfügbare) Wahrheit berichtet.

Nein Danke, ich habe keine Lust auf NGOs, die nur dumme Propaganda machen, die kein Mensch überprüfen kann. Es wird ihnen nichts nützen, denn die Chinesen sitzen am längeren Ast. Und wenn sich ein wichtiges Land vielleicht erblödet, die Olympischen Spiele zu boykottieren, dann werden mit Sicherheit keine der damit verbundenen Probleme gelöst werden. Im Gegenteil.

Dienstag, 25. März 2008

Ich bin aber besser als Du!

Als ich ein Kind war, da schauten wir mit offenen Mündern auf die etwas Älteren, welche eine Wasserpistole haben durften. Solche, mit denen man mehr als drei Meter schiessen konnte. Unerschwinglich, noch dazu, da diese Geräte nie länger hielten als gerade einmal ein paar Tage. Hätten wir etwas gehabt um es einzutauschen, wir hätten alles gegeben. Das gleiche dann am Spielplatz. Wer eine Spielzeugpistole hatte, der war angesehen. Speziell dann, wenn es eine war, die schon richtig laut knallen konnte. Und nicht nur die mit den Papierstreifen, wo nur jeder dritte Schuss gelang.
Später war es das Fahrrad, was wir stolz spazieren fuhren, damit es jeder sehen konnte. Mit einem Tachometer war es um ein Vielfaches aufgewertet. Und mit drei Gängen erst recht, fünf Gänge war die Steigerung, das Letztgültige waren 10 Gänge mit einem Rennlenker. Man war der King. So, und auf der weiteren Suche nach Statussymbolen haben wir unsere Jugend verbracht. Als wir älter wurden, konnten sich die meisten von uns einbremsen - wenngleich nicht alle. Es kam das Auto daher, die blonde Freundin, die zwar dumm wie Brot war, aber entfernt an Brigitte Bardot erinnerte - wenn man gnädig war.

Heute haben wir einen Kanzler, der Angesichts von Fernseh- und Fotokameras sein neues Handy herauszieht um demonstrativ zu zeigen, dass er der iPhone-Kanzler ist. Und er Sein iPhone hat, noch vor allen anderen.

Im Grunde genommen passt es ja gut zu ihm. Das fleischig-flache, sich nie wirklich unter Kontrolle gehaltene Gesicht in einem schlechtsitzenden Anzug (vielleicht ist der Anzug ja ok, aber das was drinnen steckt passt einfach nicht zu einem Anzug), dann dieses unerklärlich ekelhafte Grinsen (na gut, er kann ja nicht wirklich etwas dafür, dass er so aussieht), und dann dieses etwas zu große, flache Etwas, was ich nie als ein Handy identifiziert hätte. Aber die Opposition war sich nicht zu blöde, das zu einer Staatsaffäre machen zu wollen.

Angesichts einer veritablen Staatskrise dann das Aufbegehren: Herr Lehrer (sprich, Abgeordnete die den Souverän vertreten), bitte verurteilen sie diesen bösen Buben, der das Spielzeug, was ich noch nicht habe, bereits hat.

Fragt sich nur wer dümmer ist? Der Kanzler, der mit seinem Spielzeug angibt, oder das Westenthaler-Hojac-Burli aus der Südfrüchtepartei (siehe Bild links), der neidisch auf den Kanzler sein Handy ist??

Duck and Cover!

Was haben wir doch über die Verteidigungsstrategie der US-Verteidigung im Falle eines Atomkriegs gelacht. Duck and Cover. Nun kommt es heraus: Hollery and Bill haben aufgepasst! Weil es für Bill zu gefährlich war, hat Hollary und Chelsea zu gleichen Teilen ihre außenpolitische Kompetenz der Welt bewiesen. Beim Besuch in Bosnien konnte Hollary auf bewährtes Unterrichtsmaterial zurückgreifen um schon beim Landeanflug dem hinterhältigen Kugelhagel der Heckenschützen Bewährtes entgegen zu setzen: Duck an Cover. Hollary mit eigenen Worten:
  • “I certainly do remember that trip to Bosnia,” she said, in remarks that aides described Monday as not being part of her prepared speech. “I remember landing under sniper fire. There was supposed to be some kind of a greeting ceremony at the airport, but instead we just ran with our heads down to get into the vehicles to get to our base.”

Die Ankunft war dann wesentlich ruhiger gewesen, sogar einem Gedichtvortrag eines kleinen Mädchens konnte direkt am Rollfeld, erhobenen Hauptes gelauscht werden. Trotz des angeblich infernalischen Kugelhagels, wie sie im nachstehenden Video beschrieben hat. Hier sieht man genau, welche Kompetenzen Hollary Clinton vorweisen kann - nicht nur um drei Uhr in der Früh im Weißen Haus. Es war genau so, wie es das Protokoll vorsah.

Im folgenden Video sieht man ausführlich, wie Hollary Clinton über das Rollfeld sausen musste, um dem Kugelhagel zu entgehen und auch, wie sie diese prekäre Situation gemeistert und selbst beschrieben hat:

Bitte mehr Staat!

Joseph Ackermann, bekannt als einer der wortgewaltigsten NeoCons hat es vorgemacht! Der Staat soll das kaufen, was am Markt nicht mehr verkäuflich ist. Es handelt sich um die bedruckten Papiere namens CDS und andere, welche sich im Wert nicht mehr von gebrauchtem Klopapier unterscheiden.

Nun kommt im Land der teuersten Arzneimittel der Pharmagroßhandel daher und möchte, dass der Staat unter ihre Arme greift, denn schließlich sei ihre Existent gefährdet. Am besten in Form von 93 Cent auf jede ausgelieferte Packung. Es ist vorauszusehen, dass ab diesem Zeitpunkt Tabletten nur mehr im Fünferpack in den Handel kommen.

Diese Bitte richtet sich an Wirtschaftsminister Glos, der selbstverständlich sofort einwilligte, sich der Sache anzunehmen, aber nicht nur das: In vorauseilendem Gehorsam hat er diese vom Staat zu zahlenden Zuschläge gleich selbst vorgeschlagen. Was er natürlich sofort dementierte.

Aber das wäre doch ein interessantes Geschäft: Steinbrück kauft der Deutschen Bank ihre faulen Kredite ab (Trichet wird ihm schon helfen, im Gegenzug darf das die französische Regierung auch), gibt sie an Glos weiter, dieser lässt sie von Moodys von BB auf AA neubewerten und schenkt sie den notleidenden Pharmagroßhändlern. Diese können sie dann an die spanische Regierung zurückgeben, die gerade ein Paket schnüren, die notleidenden Immobilienhaie zu unterstützen.

So ginge das Spiel endlos weiter. Da aber noch mindestens 4-500 Milliarden Euro allein in Deutschlands Banken für ausfallende US-ES-IR-IT-GR-GB-PT-Kredite zu erwarten sind, kann das Spiel locker noch auf andere Branchen erweitert werden. Der Verband der Chemieunternehmen, der Verband der Speditionsunternehmen, der Verband der Autohersteller, der Verband der in Not geratenen Bühnenarbeiter, der österreichische Gewerkschaftsbund, der Verband der in Not geratenen Lebensmittelhersteller jenseits der 100 Mrd. Umsatzschwelle....

Man kann übrigens nur hoffen, dass die ausgelieferten Medikamente wirksamer sind, als jene, die Schering in Brasilien in den Handel brachte.

Ein Job für Ben Bernanke?

Marc Faber, der bekannt dafür ist, die Showdowns der letzten Jahre richtig vorhergesagt zu haben, hat in einem Interview mit Bloomberg.com nur EINEN Job für Bernanke als adäquat zu seinen Fähigkeiten eingeräumt: in der Nationalbank von Simbabwe. Die Hyperinflation, die dort gerade stattfindet, wird durch Bernankes Geldpolitik bald zu einer Wirklichkeit in den USA und damit auch im Rest der Welt.

Dieses Interview ist ein absolutes MUST, schon allein wegen des schwyzerdütschen Englisch von Faber!

Hoppala, wo sind denn die Papiere geblieben?

In bereits mehr als fünf amerikanischen Bundesstaaten können Hausbesitzer, welche von einer Pfändung ihres Hauses betroffen sind, Einspruch dagegen erheben. Und zwar mit der Begründung, die pfändungsbetreibende Bank möge doch die Hypothek zeigen, welche gepfändet wird.
Klingt merkwürdig, aber im Zuge der letzten drei Jahre wurden die allermeisten Häuser auf Pump gekauft, die Käufer wurden mit Lockzinsen geködert und die kreditinitiierende Bank hat die Forderungen an seine Kunden an einen Investor weiterverkauft, dieser hat dann diese Forderungen zusammengefasst und als gesamtes Bündel - gute mit schlechten Rückzahlungsaussichten - verkauft. Diese Bündel wurden dann, gemeinsam mit anderen Bündeln wieder zu neuen Bündeln verschnürt, neu bewertet und dann wieder weiterverkauft (CDO of CDO of CDO - sogenannte Cube-CDOs). Und so ging das oft weiter. Nur sind die dazugehörigen Papiere auf der Strecke geblieben und keiner weiß oft, wer diese überhaupt noch hat. Und nun verlangen die Richter die Originalpapiere der Hypothek, um überhaupt eine Zwangsversteigerung zu genehmigen. Florida ist eines dieser Bundesstaaten.

Es geht hier um zigtausende Hypotheken von Eigenheimen, deren Originalpapiere nicht mehr vorhanden sind oder nur auf kompliziertem Weg über eine notarielle Ersatzurkunde zu ersetzen sind.

In der Bankensprache sind das subprime, near-prime, RMBS, CDOs, CLOs, LBOs, SIVs, ABCP, money/interbank markets. Völlig unübersichtlich, aber ehemals mit gigantischen Gewinnen verbundene Erfindungen. So hat z. B. eine finnische Gemeinde hat in solche Kreditderivate investiert und sitzt nun auf diesen wertlosen Papieren.

Samstag, 22. März 2008

Der EU-Reformvertrag

der nun nicht mehr EU-Verfassung heißt, ist ganz leicht in Worten zu fassen*:

Es ist der unterstrichene Geist der Notwendigkeit einer Einigung. (erste abgelehnete Fassung)

Um es nun mit neuen Worten zu formulieren:

Es ist der unterstrichene Geist der Notwendigkeit einer Einigung. (überarbeitete Fassung)

*Das Merkel anlässlich der Pressekonferenz beim Europäischen Rat in Brüssel am 23. Juni 2007 zum Abschluß der deutschen Ratspräsidentschaft.

Freitag, 21. März 2008

Oje, oje, jetzt ist es vorbei mit der Goldspekulation...

Vorgestern hat alles noch so gut ausgesehen, Gold hat täglich um 5% zugelegt (na ja, nicht ganz, manchmal aber schon) und schon waren die goldenen Zeiten für all jene in Sicht, die rechtzeitig vorgesorgt haben. Und nun? Aus der Traum, die Goldblase geplatzt?

Keine Angst, liebe Goldkleinanleger! Jetzt heißt es erst recht einsteigen. Ihr werdet wahrscheinlich nie mehr wieder - zumindest in den nächsten 10 Jahren - Gold so billig bekommen. Die Panik ist ganz woanders! Sozialisiert unsere Scheisse, heißt die Devise der Großbanken! Kauft unsere faulen Kredite und gebt uns das Gold dafür.

Und sie alle steigen ein. Der IMF, die Weltbank, die EZB, die FED, alle, die noch grössere Mengen Gold im Keller liegen haben. Sie werden von Notenbanken über Nacht zu Investmentbanken. Und die Großbanken sind ihre faulen Dinger los. Die Notenbanken sitzen nun auf Milliarden von unbesicherten Schuldverschreibungen und das System ist für weitere 3 Monate gerettet! Aber kaum länger, diese Tricks lassen sich nicht unendlich fortsetzen. 200 Mrd $ von der FED wurden freigegeben, über 60 Mrd. € von der EZB. Das alles noch schnell vor Ostern. Auch der Federal Reserve Act wurde am 23. Dezember spät am Abend, als alle schon Feiertagstrunken waren, vom Kongress beschlossen.

Leider ist es so, dass nicht ein Cent, diesseits und jenseits des Atlantiks dorthin geht, wo es eigentlich hin soll. Zum Konsumenten und in die Wirtschaft. Der Einzelne spürt es nur an immer mehr steigenden Preisen die zwangsläufig durch diese gigantische Geldvermehrung kommen müssen.

Denn die reale Inflation ist Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum. Und nicht irgendein Warenkorb, der ungekauft noch immer für falsche Statistiken sorgt. Und beim Wirtschaftswachstum schaut es wirklich nicht gut aus!

Donnerstag, 20. März 2008

Rechtsmediziner gegen Journalist?

[..]Zuvor hatte eine Bekannte der Familie ausgesagt, das Kind noch Mitte Mai 2006 lebend auf einem Spielplatz gesehen zu haben. Der Junge sei verletzt, ein Bein sei notdürftig geschient gewesen. Kevin könne zu dem Zeitpunkt durchaus noch gelebt haben, sagte der Rechtsmediziner.[..] Die Zeit, 20..3.2008

Es lässt sich schwer eruieren, wer nun skurriler ist. Der Rechtsmediziner oder der darüber schreibende Journalist. Interessant wäre nur, was dieses Gutachten denn gekostet hat. Was es wert ist, sieht man sofort.

Die Europäische Kommission patzt wieder einmal

Die Bioostereierzustellung ist mangels einer verbindlichen Bioostereierzustellrichtlinie der Europäischen Kommission gefährdet!

Und nun, zum Teufel, wer stellt bitte heuer die Ostereier zu? Sollen die sich vielleicht die Kinder selbst holen? Zu Weihnachten gibts das Christkindl, und in nichtchristlichen Ländern den Weihnachtsmann.

Es gibt keine Regelung darüber, wer heuer die Ostereier am Ostersonntag in die heimischen Gärten zustellen darf.

Ja darf es das geben? Das liegt nämlich daran, dass die Verkehrstüchtigkeit der bisherigen Zusteller, nämlich der Osterhasen, gefährdet ist. Deshalb, weil es keine Regelung darüber gibt, welche Farbe Bioostereier haben dürfen.Es könnte ja sein, dass Bioosterhasen beim Transport von Bioostereiern einer unkalkulierbaren Gefahr ausgesetzt sind, an Nichtbioostereierfarbe zu erkranken. Da sieht man wieder, wohin der Drang zu Bioostereiern führen kann.

Und wer sind die Leidtragenden: Die Kinder natürlich! Früher hat man die Ostereier beim Bauern ungestempelt gekauft, dann die Reste von der Hühnergacke abgewischt (schwersten verboten für alle Eier im Handel heutzutage!), dann gekocht, gelocht, ausgeblasen, getrocknet, bemalt, mit hübschen Schleifchen versehen und auf den Osterbuschen gehängt. Dort hingen sie dann wochen- oder sogar monatelang.

Der Rest wurde, wie schon seit den Zeiten der Aramäer auch, einfach in die Farbbrühe geworfen, rausgenommen, getrocknet, sie mit einer Speckschwarte abgewischt damit die bunten Eier einen schönen Glanz bekommen. Dann hat man lustige Spiele ersonnen und sie dann als wesentlichen Bestandteil dieser Spiele zerschlagen. Und gegessen bis man nicht mehr konnte. Ostern als Fest der Freude, es ist nämlich Frühling geworden.

Seien wir doch froh dass die katholische Kirche nie auf die Idee gekommen ist, die Ostereier von den geplagten Jesu-Jüngern zustellen zu lassen, die waren nämlich am Ostersonntag kaum greifbar, denn alle hatten wegen dem Freitag davor noch die Hosen voll bis oben.

Aber heute gibt es Probleme damit, dass es an einer verbindlichen Bioostereierzustellrichtlinie mangelt. EU-weit. Wie konnte das bloß passieren!

Das Goldkartell zeigt seine Krallen

So einfach lassen sie sich nicht ins Handwerk pfuschen. Von 1044$ auf 904$ heute um 11 Uhr MEZ, die Wallstreet schläft noch. Und das innerhalb von drei Tagen. Die asiatischen Börsen haben nachgegeben, Tokyo hat Feiertag. Hier bahnt sich was an. Wer jetzt nicht in Gold geht, der wird auch später nicht mehr gehen. Nur wird es etwas dauern, bis sich das auf das Goldfixing in London durchschlägt. Macht nichts, es wird auf jeden Fall spürbar billiger, auch für jene, die nicht nur damit handeln, sondern es auch in der Hand haben wollen. Wie gesagt, heute ist der Tag der Terminkontrakte.

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Nachtrag: Die Reaktion kam dem Markt angepasst. In London wurde Fixing zu Mittag 913$ festgelegt. Kein Wunder, denn vor allem in Asien wird von einer Goldeinkaufsorgie berichtet. Ich bin gespannt, was die massiven Goldverkäufe auslösen werden. Es hat sicher vielen wehgetan, sich von ihren Rettungsankern verabschieden zu müssen. Jetzt sind wieder Spekulanten am Werk. Wenn die privaten Investoren auch kalte Füsse bekommen, ist auch ein Preis von 850 möglich, darunter eher unwahrscheinlich. Aber die mittelfristige Aussicht auf 1.200+ bleibt mit Sicherheit erhalten.

Mittwoch, 19. März 2008

19. März 2008 - eine wilde Goldrallye

Es ist der fünfte Jahrestag des Überfalles der Alliierten unter der Führung der USA. In der Früh um 6 Uhr New York Ortszeit stand der Goldpreis noch bei 997$, um dann bis um 10 Uhr vormittags bis auf 952$ zu fallen. Man sieht ganz genau, hier wird versucht schnell Cash zu machen um dann bei einem höheren Kurs wieder einzusteigen. Immerhin, es könnten ja ein paar Prozent sein, mehr als das Procedere kostet. Jetzt, um 10.30 Uhr geht die Sache schon wieder steil nach oben. Der gemeine Goldmünzenkonsument hat wenig davon, er bezahlt den festgelegten Preis des Vortags, der erst am späten Nachmittag in einer Telefonkonferenz festgelegt wird. Morgen sieht die Sache wieder anders aus, aber die Zeitungen werden ganz aufgeregt berichten.

Dahinter steckt aber nur die Aufregung darüber, dass offenbar viel Bares benötigt wird. Mit Gold kann man seine fälligen Terminkontrakte nicht direkt bezahlen. Der Hexensabbat an der Börse ist aber erst morgen! Freitag sehen wir mit Sicherheit einen neuen Rekord für den Goldpreis.


Nachtrag: Da morgen der Gold-Optionsverfallstag des ersten Quartals ist, erklärt sich dieser Unsinn. Die Leute von THE LONDON BULLION MARKET ASSOCIATION haben sich nicht im Mindesten davon beeindrucken lassen und den Goldpreis am Abend mit 995$ fixiert, trotzdem am Spotmarkt am Abend noch immer mit 944$ angeboten wird.

Payday loan - bis zu 1.300% Zinsen

Zahltag für den Autokredit, Zahltag für die Hypothek, gerade noch, um noch ein weiteres Monat im selben Haus wohnen zu können. Für Konsumenten in den USA bieten sich unzählige „Kreditinstitute“ an, um mit ein paar hundert Dollar eine Überbrückung bis zum Monatsende zu verschaffen. Maximal 1.000 Dollar bietet zum Beispiel eine Website mit Sitz in Costa Rica. Ganz legal, dafür muss keiner dieser Kredithaie ins Ausland ausweichen. Nur in wenigen Bundesstaaten gibt es gesetzliche Regelungen, vorwiegend aber nur für Militärangehörige. Das erste Darlehen wird ohne Zinsen vergeben, soferne man es wie vereinbart innerhalb weniger Tage zur Gänze zurückbezahlt.


Pastor Jeremiah Wright - er hat recht!

More than hundred Words

Dienstag, 18. März 2008

Dreifacher Hexensabbat – wird das die schwarze Karwoche?

Am Freitag, dem 21. gibt es weltweit den dreifachen Hexensabbat an den Börsen. Der erste große Termin von vier in diesem Jahr, es ist der große Verfallstag, bei dem alle Terminkontrakte auslaufen. Wer wird das Geld nicht zusammenbringen, wer wird diesen Tag gerade noch überleben?
Josef Ackermann, der Chef der deutschen Bank hat schon öffentlich über Spiegel-Online vorgefühlt und ruft die Regierung zu Hilfe, Steinbrück, der deutsche Finanzminister hat sofort öffentlich darauf reagiert und ist völlig seiner Meinung. Fragt sich nur, ob auch die EZB beeindruckt ist und ihr Füllhorn über die Banken und sonstigen Notleidenden des Geldgewerbes ausschütten wird. Auf dass keiner dieser Millionäre sich seines wohlerworbenen, luxuriösen Lebensstandards wird entledigen müssen.

Montag, 17. März 2008

Wer isst schon 40 g wenn 200 g im Paket sind

Über die neue Gesetzgebung des Verbraucherministeriums:

So stand auf einer Packung Paprika Chips der "Real"-Eigenmarke "Tip": "19% pro 40-g-Portion." Vorausgesetzt wird dabei, dass ein Mensch pro Tag die Aufnahme von 70 Gramm Fett benötigt. Wissenschaftlich erwiesen ist aber ein Bedarf von nur 60 Gramm pro Tag. Dies bedeutet, dass die übliche Messeinheit von 50 Gramm dieser Chips schon 17 Gramm Fett enthält und damit bereits 28 Prozent des Tagesbedarfs an Fett deckt. Verzehrte man den gesamten Packungsinhalt, also 200 Gramm Paprika-Chips, wären mit 68 Gramm Fett der wissenschaftlich begründete Fettbedarf (60 Gramm) mit 113 Prozent bereits deutlich überschritten.

Ich kenn mich nicht aus!

Danke an den Autor Helmut Lohrscheid, der in einem Telepolis-Artikel eindringlich auf die endgültige Verblödung durch unsere Politiker hingewiesen hat. Es geht um die Kennzeichnungspflicht von Lebensmittel.

Deep Economic Recession – eine gewollte Angelegenheit?

Es gibt Eliten, welche in einer tiefen, langanhaltenden Rezession Vorteile für sich sehen. Die Karten werden nämlich dann wieder neu gemischt.

Das einzige was sie fürchten, ist eine Revolution. Aber mit hungrigem Magen revoltiert man schlecht, mit einem vollen Magen sieht man keinen Grund dafür. Deshalb wird es sehr viele hungrige Mägen geben, bis es zu einem neuen „New Deal“ kommt. Und wer dagegen ist, für den ist vorgesorgt. Allein in den USA gibt es 2,5 Millionen Gefängnisplätze. In einer Krise lässt sich das sofort auf mindestens zehn, vielleicht sogar auf 15 Millionen Plätze erweitern, ohne auch nur ein einziges Gefängnis zusätzlich bauen zu müssen. In Auschwitz-Birkenau wurden in Baracken, welche für 52 Pferde gedacht waren, bis zu 800 Menschen hineingepfercht. Wenn es die Not erfordert, wieso dann das gleiche nicht auch in kommenden Krisenzeiten?

Sonntag, 16. März 2008

Gut abgeschrieben, lb Herren Michael Höfling und Holger Zschäpitz!

Nachtrag zum Artikel: Sozialismus ja, aber nur für Reiche! (inkl. Video!)

Unter dem Titel: Geld-Guru sagt Dollar-Sturz und Pleiten voraus verfassten diese oben genannten Herren einen Artikel, der fast wortwörtlich das wiedergibt, was Jim Rogers in einem Interview mit CNBC vom 12. März gesagt hat. Die Fragen wurden abgeschrieben, die Antworten wurden abgeschrieben. Etwas gekürzt, damit es auf eine Online-Seite passt, und zwar hier, DIE WELT vom 15. März 2008..

Darunter schreiben die Herren Plagiatoren Michael Höfling und Holger Zschäpitz, sie selbst hätten das Interview geführt. Dreister geht es wohl kaum mehr. Die Fragen wurden abwechselnd von einer Moderatorin und einem Moderator von CNBC gestellt.

Wenn das deutscher Qualitätsjournalismus ist, dann kann man eigentlich nur froh sein, dass diese Dilettanten nur abschreiben. Man stelle sich vor, wie sie überfordert wären, hätten sie selbst vielleicht Fragen zu diesem Thema stellen müssen! Aber wahrscheinlich haben sie nicht einmal das Transkript des 10minütigen Interviews selbst gemacht. Teilweise ist es sogar fehlerhaft gewesen und hat wesentliche Aussagen von Jim Rogers unterschlagen.

Darum vor den Vorhang! Der verantwortliche Wirtschaftsredakteur der Berliner Morgenpost Holger Zschäpitz
sowie den ansonsten nicht übermässig präsenten Michael Höfling, der hie und da ein paar Interviews und Buchrezensionen für die WELT machen darf. Und Rogers als einer seiner Lieblingsautoren ist auch dabei.

Wo lassen abschreiben, kann ich da nur noch fragen.

Samstag, 15. März 2008

Sozialismus ja, aber nur für Reiche!

Das ist das, was gerade von Ben Bernanke gemacht wird. Wallstreet Banker haben Probleme, weil ihre wertlosen Papiere fällig werden, mit denen sie die vergangenen Jahre Milliardengewinne gemacht haben? Kein Problem, Bernanke kauft! Und gleich ein paar Milliarden extra. Investmentbanken stehen vor der Pleite? Kein Problem, Bernanke kauft alles, was da ist. Schließlich muss sich das Management über das Quartal retten, sonst ist der Zwischenbonus gefährdet. Fragt sich nur, wie lange das geht und Brot gerade durch so eine Geldpolitik nicht wie jetzt drei Dollar, sondern dreißig Dollar, oder demnächst sogar 3.000 Dollar kosten wird.



Bemerkungen zu einem Interview welches Jim Rogers CNBC am 12. März 2008 gegeben hat.

Freitag, 14. März 2008

Pat Buchanan – ein Steinzeitkonservativer als Wahlhelfer für Hillary Clinton?

Geht es um die Rettung der weißen Rasse? Vor Jahren noch hat Buchanan Clinton massivst angegriffen. Euthanasie, Abtreibung, Rechte der Homosexuellen, Religionspolitik, Frauenemanzipation. Alles Themen, mit denen er beweisen wollte, dass Clinton das Schlimmste ist, was den USA passieren kann. Kaum einer hat rauere Töne angeschlagen. Nun wird Buchanan ganz sanft und hat sie als: „Wählbares Gegenmittel“ zum „beklopften Linken“ Barack Obama gepriesen. Das öffentlich in der Nacht auf MSNBC . Black or White? Lieber eine weiße Emanze als einen Neger? Wie wird sich Clinton verhalten, die offenbar lieber die Wahlchancen der Demokraten verhindern will, als Zweite hinter Obama zu sein.

Mittwoch, 12. März 2008

Wir werden hundertfach überwacht - ohne dass wir dazu auch nur den geringsten Anlass geben!

Werden Personen, die keinen Erhebungsanlass gegeben haben, in großer Zahl in den Wirkungsbereich einer Maßnahme einbezogen, können von ihr auch allgemeine Einschüchterungseffekte ausgehen, die zu Beeinträchtigungen bei der Ausübung von Grundrechten führen können. Die Unbefangenheit des Verhaltens wird insbesondere gefährdet, wenn die Streubreite von Ermittlungsmaßnahmen dazu beiträgt, dass Risiken des Missbrauchs und ein Gefühl des Überwachtwerdens entstehen. Das aber ist gerade bei der seriellen Erfassung von Informationen in großer Zahl der Fall. (zitiert aus: BVerfG, 1 BvR 2074/05 vom 11.3.2008)

Das deutsche Bundesverfassungsgericht schafft es mit 79 Wörtern:

Der Schutzumfang des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung beschränkt sich nicht auf Informationen, die bereits ihrer Art nach sensibel sind und schon deshalb grundrechtlich geschützt werden. Auch der Umgang mit personenbezogenen Daten, die für sich genommen nur geringen Informationsgehalt haben, kann, je nach seinem Ziel und den bestehenden Verarbeitungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten, grundrechtserhebliche Auswirkungen auf die Privatheit und Verhaltensfreiheit des Betroffenen haben. Insofern gibt es unter den Bedingungen der elektronischen Datenverarbeitung kein schlechthin, also ungeachtet des Verwendungskontextes, belangloses personenbezogenes Datum mehr. (zitiert aus: BVerfG, 1 BvR 2074/05 vom 11.3.2008)

Der nächste Impf-Fake – Genital sells!

Drei Millionen amerikanische junge Frauen zwischen 14 und 19 Jahren haben STD (Sexual transmitted Diseases). Der Großteil davon – merkwürdigerweise mehrheitlich schwarze Frauen - hat natürlich die Krankheit, welche den größten Umsatz für die Pharmafirmen verspricht, nämlich Humane Papillomviren. Diese sind – angeblich – der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs, denn eine von 150 Arten findet man immer. Würde man suchen, man fände auch verschiedenste Stämme von Milchsäurebakterien an derselben Stelle.
Ach wie gut kennen wir doch diese alljährlichen Panikattacken! Aids, SARS, Vogelgrippe und nun Humane Papillomviren. Je mehr Panik verbreitet wird, desto mehr Gelder werden wieder einmal in irgendwelche Institute für unerklärlich wichtige Studien versickern. Was wird es nächstes Jahr geben? Wo sind die Erfolge aus 100 Mrd. Dollar Aids- und einer Billion Dollar Krebsforschung?

Dienstag, 11. März 2008

200 plus 45 Mrd. Dollar von FED und EZB – nur für 28 Tage!

Genau diese Menge hat die Federal Reserve Bank ihren Banken und Finanzdienstleistern in Aussicht gestellt – und dazu kommen noch ungefähr 45 Milliarden Dollar von der Europäischen Zentralbank an europäische Banken. Das für gerade mal 28 Tage gegen künstlich erzeugte Sicherheiten, welche nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen! Panik ist ausgebrochen, denn diesen Instituionen sind die einzigen außer asiatischen und arabischen Staatsfonds, welche noch dieses Geld aufbringen können. Die einen müssen es nur drucken bzw. in den Büchern verbuchen, die anderen wollen aber reale Werte dafür sehen. Und davor fürchten sie sich, dass IHRE Banken von den, aus ihrer Sicht, wirtschaftlichen Underdogs übernommen werden.

Admiral Fallon wurde zurückgetreten.

Der letzte Widerstand gegen die weitere Kriegstreiberei der Bush-Administration wurde zur Seite geräumt. „Kein Angriff gegen Iran, solange ich im Amt bin“ hat Adm. William J. Fallon, der militärische Verantwortliche für den mittleren Osten noch vergangene Woche im Esquire gesagt. Nun ist es passiert. Wird Bush es nun doch noch einmal versuchen, Halliburton und Konsorten weitere Milliarden Dollar in den Rachen zu werfen und eine Situation schaffen, die, bei Weigerung der Demokraten, zu einer Dolchstosslegende gegen das amerikanische Volk umfunktioniert wird? Zuzutrauen wäre es Bush jedenfalls. Aber es wird McCain unter Druck bringen und seine Chance auf eine erfolgreiche Wahl praktisch verunmöglichen.

Vertrauen wenigstens Sie noch ihrer Bank!

Im Grunde genommen noch alle, außer die Banken sich gegenseitig. Bis vor kurzer Zeit war es üblich, dass sich Banken gegenseitig Geld geliehen haben. Eine klare Sache, wer zuviel für ein paar Tage hat, kann es ja einem anderen geben. Nur ist diese Sache seit ein paar Monaten gestorben, keine Bank gibt mehr einer anderen Geld, sie haben alle Angst, es nicht mehr zurück zu bekommen.
Aber welchen Grund gibt es denn für den kleinen Sparer, noch ihrer Bank zu vertrauen? Die Einlagensicherung? Wenn nur ein paar wenige Banken zusammenkrachen, ist diese aufgebraucht, und für die anderen bleibt nichts übrig.

Sonntag, 9. März 2008

Eine Elite jenseits der Eliten?

Die wirkliche Elite handelt ohne jeglichen Skrupel, sie kennt keine Ethik. Sie braucht aber die Masse, um es überhaupt zu sein. Dafür hofiert sie jene, die sie dann später fallen lassen wird. Politiker genauso wie zeitweilige Emporkömmlinge aus der Wirtschaft, Augenblickserscheinungen aus Sport und Kultur. Wirkliche Vertreter von Eliten tauchen auf Forbes Liste nicht auf, diese Liste ist der nach außen sichtbare Spielball und gleichzeitig ein Transfermarkt für sie. Wer glaubt, die dort angeführten Reichen sind die Elite, der irrt gewaltig. Wirkliche Macht findet ganz woanders statt. So verborgen, dass jeglicher Bericht darüber ein Todesurteil für den Aufdecker sein kann.

Samstag, 8. März 2008

Hillary Clinton wird über Leichen gehen!

Wer glaubt, dass sie anders handeln wird als der mögliche zukünftige First Gentleman Bill in Serbien und Bosnien, der wird getäuscht werden. Krieg im Irak oder sonstwo – ja/nein, je nach Belieben. NAFTA – ja/nein – ebenso je nach Belieben. Neue Beziehungen zu den für die USA problematischen Ländern? Dasselbe Spiel. Wobei sie vorrangig auf die Interessenverbände Rücksicht nehmen wird. Dazu kommt noch, dass Clinton unglaublich ehrgeizig und eitel ist. Das lässt Schlimmes ahnen, man sieht es bereits jetzt, wo sie, im Hintertreffen liegend, die Delegierten von Florida und Michigan einfordert. Dieser Frau fehlt jegliche Handschlagsqualität. Sie wird über Leichen gehen!

Just Hundred Words: Eine Gefahr für die freiheitliche Grundordnung!

Offenbar sind meine HundredWords bei einer automatisierten Schlüsselwortsuche aufgefallen. Dass es jemand persönlich war, das kann ich fast ausschließen. Aber die Schlüsselbegriffe sind offenbar gefährlich! Bush, CIA, Irak, Waffen, FED, Ahmadinejad, Iran, FARC. Verschämt wurde mir mitgeteilt, es verstoße gegen die Spam-Policy. Geht’s noch? Hört beim Bloggen der Freedom of Speech auf, oder haben Geheimdienste Zugriff auf die Daten und suchen gezielt nach diesen Begriffen? Ich denke, ich werde meinen Rechner mit einer Pre-boot-Authentifizierung wohl auf den letzten Stand bringen müssen. Aber: Hat Google nun meine Daten weitergegeben oder nicht und muss ich mich jetzt wirklich fürchten?

Mittwoch, 5. März 2008

Iran Winning Iraqi Hearts And Minds.

Allen Pizzey berichtete für CNN aus Bagdad, dass Irans Präsident Ahmadinejad ohne viel Aufregung mit dem Flugzeug in Bagdad angekommen ist, mit dem Auto nach Bagdad gefahren wurde und dort von Premierminister Nouri al-Maliki empfangen wurde. Nicht mit diplomatischer Höflichkeit, weit darüber hinaus. Und Ahmadinejad brachte einiges mit. Geld, Zusagen für Strom in Basra. Alle anderen waren aufgeregt, aber hier scheint vieles ganz anders zu laufen, als sich der Westen das so vorstellt und sich so wünscht. Die verhalten sich ja wie ganz normale Nachbarn. So, als ob Merkel den Gusenbauer am Ballhausplatz trifft. Ohne Aufregung. Ist sowas erlaubt?

Matthias Lanzinger - das Opfer seiner selbst?

Jetzt ist sein Unterschenkel ab. Kein Hubschrauber. Achtundzwanzig Jahre ist er alt geworden – nun liegt er da und hat noch ein paar wenige Tage Aufmerksamkeit. Nur, die gilt ab morgen nicht wirklich seiner Person, sondern schon wieder wird er Werkzeug derer sein, denen er – wie hunderte andere ehrgeizige Schirennläufer in Österreich – im Grunde sein Leben gewidmet hat, damit andere die Millionen scheffeln können. Was er auch wollte, aber nie geschafft hat. Er hat sich runtergeworfen, wahnwitzig wie alle. Hätte er es nur einmal verweigert, seine Karriere wäre zu Ende gewesen. Funktionäre kennen da kein Pardon. Sie sind dem Geld verpflichtet.

Schmutzige Waffen! Mitten im Dschungel?

Die USA lernt offenbar nichts dazu. Ein Häufchen Guerrilleros der FARC zieht sich nach Ecuador zurück, um – wie es inzwischen verlautbart wurde – die Übergabe von Geiseln zu verhandeln. Klingt vernünftig wenn man bedenkt, dass Uribe bisher wohl alles unternommen hat, um genau das zu verhindern. Und offenbar sind ihm da wohl alle Mittel recht, sogar die Luftwaffe operiert auf fremdem Staatsgebiet. Und jetzt soll der Internationale Gerichtshof her, genau der, den die USA nicht anerkennen. Die FARC kaufe Uran und will damit eine „schmutzige Bombe“ bauen. Geht’s noch etwas lächerlicher, Herr Bush? Wirklich nichts dazugelernt in den letzten sieben Jahren?