Die österreichische EU-Kommissarin rief dazu auf, die Tibeter weltweit durch Demonstrationen zu unterstützen. In China tätige Unternehmer forderte sie auf, in besonderer Weise die Achtung der Menschenrechte einzufordern. Geschäfte ließen sich "nicht von heute auf morgen abdrehen". Doch angesichts der gegenwärtigen Lage in Tibet trügen auch Unternehmen Verantwortung.
Wie immer, sie lässt kein Fettnäpfchen aus. Ich würde doch vorschlagen, dass sich Benita ganz persönlich um den Einsatz der VOLXKARAWANE bemüht. Vielleicht kann sie dann mit denen in Genua höchstpersönlich einen Demonstrationszug anführen? Und welche Menschenrechte sollen chinesische Unternehmen einfordern und von wem? Von ihren renitenten Arbeitern, die nicht sieben Tage die Woche und das jeweils 16 Stunden um einen Hungerlohn arbeiten wollen? Ein Leben lang dafür, was Ferrero Waldner in einem Monat verdient?
Samstag, 29. März 2008
Donnerstag, 27. März 2008
Wer garantiert die Absolute für die ÖVP?
Alfred Gusenbauer!
Einzigartig in der österreichischen Geschichte der Nachkriegszeit, erreicht ein amtierender Kanzler Zustimmungswerte von gerade einmal 11%. Und das, obwohl er gar nichts gemacht hat. Zumindest nicht als Kanzler. Macht ihn das traurig oder reicht es ihm, dieses Ergebnis in Rotwein zu ertränken?
Hier ein böser, aber durchaus richtiger Artikel über Gusenbauer.
Einzigartig in der österreichischen Geschichte der Nachkriegszeit, erreicht ein amtierender Kanzler Zustimmungswerte von gerade einmal 11%. Und das, obwohl er gar nichts gemacht hat. Zumindest nicht als Kanzler. Macht ihn das traurig oder reicht es ihm, dieses Ergebnis in Rotwein zu ertränken?
Hier ein böser, aber durchaus richtiger Artikel über Gusenbauer.
Deutsche WestLB in argen Nöten?
Sie haben sich verzockt, die Manager und MBAs der West Landesbank. Die Mutter vieler Sparkassen. Jetzt wollen die kleinen Sparkassen, diese Verluste in ihre eigenen Bücher zu schreiben. Wie viele Milliarden Verluste es tatsächlich werden, das wird wahrscheinlich in den nächsten Wochen etwas klarer, genau so wie bei der NordLB und der Bayerischen Landesbank. Die Sächsische Landesbank ist ja bereits untergegangen.
Das Finanzamt Düsseldorf hat jedenfalls schon die Notbremse gezogen und ihre Steuerverpflichteten darüber informiert, dass in Zukunft keine Abgaben mehr an die WestLB gemacht werden dürfen, denn das Konto wurde aufgelöst.
Kann es einen klareren Hinweis auf ein baldiges Zusammenbrechen geben? Wohl kaum! Die folgenden Tage werden zeigen, ob die einfachen Bankkunden auch so klug sind, und schnell noch ihr Geld abholen und ihre Sparkonten auflösen.
Das Finanzamt Düsseldorf hat jedenfalls schon die Notbremse gezogen und ihre Steuerverpflichteten darüber informiert, dass in Zukunft keine Abgaben mehr an die WestLB gemacht werden dürfen, denn das Konto wurde aufgelöst.
Kann es einen klareren Hinweis auf ein baldiges Zusammenbrechen geben? Wohl kaum! Die folgenden Tage werden zeigen, ob die einfachen Bankkunden auch so klug sind, und schnell noch ihr Geld abholen und ihre Sparkonten auflösen.
Das ist doch ein guter Anfang!
Gestern besetzten Demonstranten in New York das Foyer von Bear Stearns, welches mit einer Haftungszusage von 30 Mrd US-$ in der Form eines nonrecourse loan an den Käufer JPMorgan gegangen ist. Für ein Trinkgeld. Für diesen Kredit muss der Beliehene nicht geradestehen, es zählen einfach die Sicherheiten, die hinterlegt sind. In diesem Fall sind es einfach faule Papiere, die anderwärtig niemals einen Käufer finden würden. Faule Hypotheken als Sicherheit für Zentralbankgeld. Wie faul diese Sicherheiten in Wirklichkeit sind, kann man hier nachlesen. Damit hat sich JPMorgen eines kleinen Teils dessen entledigt, was in Wirklichkeit nicht einmal 10% des tatsächlichen Buchwertes ausmachen. Aber die Federal Reserve haftet voll. Egal, ob diese Papiere in den Papiercontainer geworfen werden, was mit Sicherheit der Fall sein wird.
Dass diese Demonstration offenbar ein Zeichen ist, welches allgemein nicht wirklich begrüßt wird, zeigt sich daran, dass bis auf ein paar wenige Ausnahmen alle Online-Nachrichtendienste diese Nachricht verschweigen. Am ehesten noch berichteten die Schweizer Zeitungen.
Es könnte ja Schule machen. Denn besser, als die Gehsteige vor den Banken zu besetzen, wenn unvermittelt nicht mehr aufmachen, ist es, die Banken dann zu besetzen, solange sie noch offen haben.
Es ging den Demonstranten darum, dass das Füllhorn der Währungshüter über bestimmte Banken ausgeschüttet wird. Diese Gelder werden aber niemals dorthin gelangen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Dass diese Demonstration offenbar ein Zeichen ist, welches allgemein nicht wirklich begrüßt wird, zeigt sich daran, dass bis auf ein paar wenige Ausnahmen alle Online-Nachrichtendienste diese Nachricht verschweigen. Am ehesten noch berichteten die Schweizer Zeitungen.
Es könnte ja Schule machen. Denn besser, als die Gehsteige vor den Banken zu besetzen, wenn unvermittelt nicht mehr aufmachen, ist es, die Banken dann zu besetzen, solange sie noch offen haben.
Es ging den Demonstranten darum, dass das Füllhorn der Währungshüter über bestimmte Banken ausgeschüttet wird. Diese Gelder werden aber niemals dorthin gelangen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Mittwoch, 26. März 2008
Just Five Words:
Ich bin
kein Trottel
nicht.
Alfred Gusenbauer,
österreichischer Bundeskanzler, angeblich Mitglied einer sozialdemokratischen Partei, Perfektionist im Regieren aus der horizontalen Lage, Weltmeister im Umfallen.
kein Trottel
nicht.
Alfred Gusenbauer,
österreichischer Bundeskanzler, angeblich Mitglied einer sozialdemokratischen Partei, Perfektionist im Regieren aus der horizontalen Lage, Weltmeister im Umfallen.
Hillary und die Tonya-Harding-Option
Das Denken von Hillary Clinton ist nur von einem beherrscht: Ich oder kein Demokrat. So wie Tonya Harding und Nancy Kerrigan. Hillary Clinton, die ewig die zweite Geige gespielt hat, möchte nun selbst ganz vorne stehen. Ihre Begründungen dazu sind etwas vage, von Lügen, falschem Heldentum und Übertreibungen durchtränkt, im Zweifel auch tränenrührig. Sogar die Hymne singt sie so falsch, dass es weh tut.
Allerdings, ich habe Obama noch nicht singen gehört. Wer weiß, ob das nicht sogar ein Grund wäre, sich niemals wieder um die Wahlen in den USA zu kümmern.
Aber mich kümmerts. Und zwar gewaltig. Denn eines möchte ich sicher nicht. Bush - Clinton - Bush - Bush - Clinton (Clinton).
I want a change!
Allerdings, ich habe Obama noch nicht singen gehört. Wer weiß, ob das nicht sogar ein Grund wäre, sich niemals wieder um die Wahlen in den USA zu kümmern.
Aber mich kümmerts. Und zwar gewaltig. Denn eines möchte ich sicher nicht. Bush - Clinton - Bush - Bush - Clinton (Clinton).
I want a change!
Die Propagandamaschine läuft mit Tibet!
Zuallererst: Ich bin auch der Meinung, dass die Autonomiebestrebungen Tibets etwas ist, was es zu unterstützen gilt.
Aber was zur Zeit abläuft ist eine Farce und dient der Sache in keiner Weise. So hat das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) - wer immer dahintersteckt, wird schon der CIA sein - heute mitgeteilt, dass ein Mönch in einem umstellten Kloster bereits nach 11 Tagen der Umzingelung verhungert ist. Ich frage mich, gehen die Mönche in Tibets Klöster täglich zum Supermarkt, um ihr Essen immer frisch einzukaufen? Sogar ich, der ich von Supermärkten umzingelt bin, habe für mindestens 10 Tage Lebensmittel gehortet. Mehl, Nudeln etc. sind eigentlich immer ausreichend vorhanden.
Wollen die uns verarschen oder halten die uns für völlige Idioten? Auf ihrer Website kein einziger Eintrag darüber, dass die ganzen Bildberichte gefaked waren, und die Polizei von Nepal schon einmal mit der chinesischen Polizei verwechselt wird. Der Spiegel hat diese Meldungen gebracht, aber sie dann nicht als Fake zurückgenommen. Der Standard hat, wie viele andere auch, die (verfügbare) Wahrheit berichtet.
Nein Danke, ich habe keine Lust auf NGOs, die nur dumme Propaganda machen, die kein Mensch überprüfen kann. Es wird ihnen nichts nützen, denn die Chinesen sitzen am längeren Ast. Und wenn sich ein wichtiges Land vielleicht erblödet, die Olympischen Spiele zu boykottieren, dann werden mit Sicherheit keine der damit verbundenen Probleme gelöst werden. Im Gegenteil.
Aber was zur Zeit abläuft ist eine Farce und dient der Sache in keiner Weise. So hat das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) - wer immer dahintersteckt, wird schon der CIA sein - heute mitgeteilt, dass ein Mönch in einem umstellten Kloster bereits nach 11 Tagen der Umzingelung verhungert ist. Ich frage mich, gehen die Mönche in Tibets Klöster täglich zum Supermarkt, um ihr Essen immer frisch einzukaufen? Sogar ich, der ich von Supermärkten umzingelt bin, habe für mindestens 10 Tage Lebensmittel gehortet. Mehl, Nudeln etc. sind eigentlich immer ausreichend vorhanden.
Wollen die uns verarschen oder halten die uns für völlige Idioten? Auf ihrer Website kein einziger Eintrag darüber, dass die ganzen Bildberichte gefaked waren, und die Polizei von Nepal schon einmal mit der chinesischen Polizei verwechselt wird. Der Spiegel hat diese Meldungen gebracht, aber sie dann nicht als Fake zurückgenommen. Der Standard hat, wie viele andere auch, die (verfügbare) Wahrheit berichtet.
Nein Danke, ich habe keine Lust auf NGOs, die nur dumme Propaganda machen, die kein Mensch überprüfen kann. Es wird ihnen nichts nützen, denn die Chinesen sitzen am längeren Ast. Und wenn sich ein wichtiges Land vielleicht erblödet, die Olympischen Spiele zu boykottieren, dann werden mit Sicherheit keine der damit verbundenen Probleme gelöst werden. Im Gegenteil.
Dienstag, 25. März 2008
Ich bin aber besser als Du!
Als ich ein Kind war, da schauten wir mit offenen Mündern auf die etwas Älteren, welche eine Wasserpistole haben durften. Solche, mit denen man mehr als drei Meter schiessen konnte. Unerschwinglich, noch dazu, da diese Geräte nie länger hielten als gerade einmal ein paar Tage. Hätten wir etwas gehabt um es einzutauschen, wir hätten alles gegeben. Das gleiche dann am Spielplatz. Wer eine Spielzeugpistole hatte, der war angesehen. Speziell dann, wenn es eine war, die schon richtig laut knallen konnte. Und nicht nur die mit den Papierstreifen, wo nur jeder dritte Schuss gelang.
Später war es das Fahrrad, was wir stolz spazieren fuhren, damit es jeder sehen konnte. Mit einem Tachometer war es um ein Vielfaches aufgewertet. Und mit drei Gängen erst recht, fünf Gänge war die Steigerung, das Letztgültige waren 10 Gänge mit einem Rennlenker. Man war der King. So, und auf der weiteren Suche nach Statussymbolen haben wir unsere Jugend verbracht. Als wir älter wurden, konnten sich die meisten von uns einbremsen - wenngleich nicht alle. Es kam das Auto daher, die blonde Freundin, die zwar dumm wie Brot war, aber entfernt an Brigitte Bardot erinnerte - wenn man gnädig war.
Heute haben wir einen Kanzler, der Angesichts von Fernseh- und Fotokameras sein neues Handy herauszieht um demonstrativ zu zeigen, dass er der iPhone-Kanzler ist. Und er Sein iPhone hat, noch vor allen anderen.
Im Grunde genommen passt es ja gut zu ihm. Das fleischig-flache, sich nie wirklich unter Kontrolle gehaltene Gesicht in einem schlechtsitzenden Anzug (vielleicht ist der Anzug ja ok, aber das was drinnen steckt passt einfach nicht zu einem Anzug), dann dieses unerklärlich ekelhafte Grinsen (na gut, er kann ja nicht wirklich etwas dafür, dass er so aussieht), und dann dieses etwas zu große, flache Etwas, was ich nie als ein Handy identifiziert hätte. Aber die Opposition war sich nicht zu blöde, das zu einer Staatsaffäre machen zu wollen.
Angesichts einer veritablen Staatskrise dann das Aufbegehren: Herr Lehrer (sprich, Abgeordnete die den Souverän vertreten), bitte verurteilen sie diesen bösen Buben, der das Spielzeug, was ich noch nicht habe, bereits hat.
Fragt sich nur wer dümmer ist? Der Kanzler, der mit seinem Spielzeug angibt, oder das Westenthaler-Hojac-Burli aus der Südfrüchtepartei (siehe Bild links), der neidisch auf den Kanzler sein Handy ist??
Später war es das Fahrrad, was wir stolz spazieren fuhren, damit es jeder sehen konnte. Mit einem Tachometer war es um ein Vielfaches aufgewertet. Und mit drei Gängen erst recht, fünf Gänge war die Steigerung, das Letztgültige waren 10 Gänge mit einem Rennlenker. Man war der King. So, und auf der weiteren Suche nach Statussymbolen haben wir unsere Jugend verbracht. Als wir älter wurden, konnten sich die meisten von uns einbremsen - wenngleich nicht alle. Es kam das Auto daher, die blonde Freundin, die zwar dumm wie Brot war, aber entfernt an Brigitte Bardot erinnerte - wenn man gnädig war.
Heute haben wir einen Kanzler, der Angesichts von Fernseh- und Fotokameras sein neues Handy herauszieht um demonstrativ zu zeigen, dass er der iPhone-Kanzler ist. Und er Sein iPhone hat, noch vor allen anderen.
Im Grunde genommen passt es ja gut zu ihm. Das fleischig-flache, sich nie wirklich unter Kontrolle gehaltene Gesicht in einem schlechtsitzenden Anzug (vielleicht ist der Anzug ja ok, aber das was drinnen steckt passt einfach nicht zu einem Anzug), dann dieses unerklärlich ekelhafte Grinsen (na gut, er kann ja nicht wirklich etwas dafür, dass er so aussieht), und dann dieses etwas zu große, flache Etwas, was ich nie als ein Handy identifiziert hätte. Aber die Opposition war sich nicht zu blöde, das zu einer Staatsaffäre machen zu wollen. Angesichts einer veritablen Staatskrise dann das Aufbegehren: Herr Lehrer (sprich, Abgeordnete die den Souverän vertreten), bitte verurteilen sie diesen bösen Buben, der das Spielzeug, was ich noch nicht habe, bereits hat.
Duck and Cover!
Was haben wir doch über die Verteidigungsstrategie der US-Verteidigung im Falle eines Atomkriegs gelacht. Duck and Cover. Nun kommt es heraus: Hollery and Bill haben aufgepasst! Weil es für Bill zu gefährlich war, hat Hollary und Chelsea zu gleichen Teilen ihre außenpolitische Kompetenz der Welt bewiesen. Beim Besuch in Bosnien konnte Hollary auf bewährtes Unterrichtsmaterial zurückgreifen um schon beim Landeanflug dem hinterhältigen Kugelhagel der Heckenschützen Bewährtes entgegen zu setzen: Duck an Cover. Hollary mit eigenen Worten:
Die Ankunft war dann wesentlich ruhiger gewesen, sogar einem Gedichtvortrag eines kleinen Mädchens konnte direkt am Rollfeld, erhobenen Hauptes gelauscht werden. Trotz des angeblich infernalischen Kugelhagels, wie sie im nachstehenden Video beschrieben hat. Hier sieht man genau, welche Kompetenzen Hollary Clinton vorweisen kann - nicht nur um drei Uhr in der Früh im Weißen Haus. Es war genau so, wie es das Protokoll vorsah.
Im folgenden Video sieht man ausführlich, wie Hollary Clinton über das Rollfeld sausen musste, um dem Kugelhagel zu entgehen und auch, wie sie diese prekäre Situation gemeistert und selbst beschrieben hat:
- “I certainly do remember that trip to Bosnia,” she said, in remarks that aides described Monday as not being part of her prepared speech. “I remember landing under sniper fire. There was supposed to be some kind of a greeting ceremony at the airport, but instead we just ran with our heads down to get into the vehicles to get to our base.”
Die Ankunft war dann wesentlich ruhiger gewesen, sogar einem Gedichtvortrag eines kleinen Mädchens konnte direkt am Rollfeld, erhobenen Hauptes gelauscht werden. Trotz des angeblich infernalischen Kugelhagels, wie sie im nachstehenden Video beschrieben hat. Hier sieht man genau, welche Kompetenzen Hollary Clinton vorweisen kann - nicht nur um drei Uhr in der Früh im Weißen Haus. Es war genau so, wie es das Protokoll vorsah.
Im folgenden Video sieht man ausführlich, wie Hollary Clinton über das Rollfeld sausen musste, um dem Kugelhagel zu entgehen und auch, wie sie diese prekäre Situation gemeistert und selbst beschrieben hat:
Bitte mehr Staat!
Joseph Ackermann, bekannt als einer der wortgewaltigsten NeoCons hat es vorgemacht! Der Staat soll das kaufen, was am Markt nicht mehr verkäuflich ist. Es handelt sich um die bedruckten Papiere namens CDS und andere, welche sich im Wert nicht mehr von gebrauchtem Klopapier unterscheiden.
Nun kommt im Land der teuersten Arzneimittel der Pharmagroßhandel daher und möchte, dass der Staat unter ihre Arme greift, denn schließlich sei ihre Existent gefährdet. Am besten in Form von 93 Cent auf jede ausgelieferte Packung. Es ist vorauszusehen, dass ab diesem Zeitpunkt Tabletten nur mehr im Fünferpack in den Handel kommen.
Diese Bitte richtet sich an Wirtschaftsminister Glos, der selbstverständlich sofort einwilligte, sich der Sache anzunehmen, aber nicht nur das: In vorauseilendem Gehorsam hat er diese vom Staat zu zahlenden Zuschläge gleich selbst vorgeschlagen. Was er natürlich sofort dementierte.
Aber das wäre doch ein interessantes Geschäft: Steinbrück kauft der Deutschen Bank ihre faulen Kredite ab (Trichet wird ihm schon helfen, im Gegenzug darf das die französische Regierung auch), gibt sie an Glos weiter, dieser lässt sie von Moodys von BB auf AA neubewerten und schenkt sie den notleidenden Pharmagroßhändlern. Diese können sie dann an die spanische Regierung zurückgeben, die gerade ein Paket schnüren, die notleidenden Immobilienhaie zu unterstützen.
So ginge das Spiel endlos weiter. Da aber noch mindestens 4-500 Milliarden Euro allein in Deutschlands Banken für ausfallende US-ES-IR-IT-GR-GB-PT-Kredite zu erwarten sind, kann das Spiel locker noch auf andere Branchen erweitert werden. Der Verband der Chemieunternehmen, der Verband der Speditionsunternehmen, der Verband der Autohersteller, der Verband der in Not geratenen Bühnenarbeiter, der österreichische Gewerkschaftsbund, der Verband der in Not geratenen Lebensmittelhersteller jenseits der 100 Mrd. Umsatzschwelle....
Man kann übrigens nur hoffen, dass die ausgelieferten Medikamente wirksamer sind, als jene, die Schering in Brasilien in den Handel brachte.
Nun kommt im Land der teuersten Arzneimittel der Pharmagroßhandel daher und möchte, dass der Staat unter ihre Arme greift, denn schließlich sei ihre Existent gefährdet. Am besten in Form von 93 Cent auf jede ausgelieferte Packung. Es ist vorauszusehen, dass ab diesem Zeitpunkt Tabletten nur mehr im Fünferpack in den Handel kommen.
Diese Bitte richtet sich an Wirtschaftsminister Glos, der selbstverständlich sofort einwilligte, sich der Sache anzunehmen, aber nicht nur das: In vorauseilendem Gehorsam hat er diese vom Staat zu zahlenden Zuschläge gleich selbst vorgeschlagen. Was er natürlich sofort dementierte.
Aber das wäre doch ein interessantes Geschäft: Steinbrück kauft der Deutschen Bank ihre faulen Kredite ab (Trichet wird ihm schon helfen, im Gegenzug darf das die französische Regierung auch), gibt sie an Glos weiter, dieser lässt sie von Moodys von BB auf AA neubewerten und schenkt sie den notleidenden Pharmagroßhändlern. Diese können sie dann an die spanische Regierung zurückgeben, die gerade ein Paket schnüren, die notleidenden Immobilienhaie zu unterstützen.
So ginge das Spiel endlos weiter. Da aber noch mindestens 4-500 Milliarden Euro allein in Deutschlands Banken für ausfallende US-ES-IR-IT-GR-GB-PT-Kredite zu erwarten sind, kann das Spiel locker noch auf andere Branchen erweitert werden. Der Verband der Chemieunternehmen, der Verband der Speditionsunternehmen, der Verband der Autohersteller, der Verband der in Not geratenen Bühnenarbeiter, der österreichische Gewerkschaftsbund, der Verband der in Not geratenen Lebensmittelhersteller jenseits der 100 Mrd. Umsatzschwelle....
Man kann übrigens nur hoffen, dass die ausgelieferten Medikamente wirksamer sind, als jene, die Schering in Brasilien in den Handel brachte.
Ein Job für Ben Bernanke?
Marc Faber, der bekannt dafür ist, die Showdowns der letzten Jahre richtig vorhergesagt zu haben, hat in einem Interview mit Bloomberg.com nur EINEN Job für Bernanke als adäquat zu seinen Fähigkeiten eingeräumt: in der Nationalbank von Simbabwe. Die Hyperinflation, die dort gerade stattfindet, wird durch Bernankes Geldpolitik bald zu einer Wirklichkeit in den USA und damit auch im Rest der Welt.
Dieses Interview ist ein absolutes MUST, schon allein wegen des schwyzerdütschen Englisch von Faber!
Dieses Interview ist ein absolutes MUST, schon allein wegen des schwyzerdütschen Englisch von Faber!
Hoppala, wo sind denn die Papiere geblieben?
In bereits mehr als fünf amerikanischen Bundesstaaten können Hausbesitzer, welche von einer Pfändung ihres Hauses betroffen sind, Einspruch dagegen erheben. Und zwar mit der Begründung, die pfändungsbetreibende Bank möge doch die Hypothek zeigen, welche gepfändet wird.
Klingt merkwürdig, aber im Zuge der letzten drei Jahre wurden die allermeisten Häuser auf Pump gekauft, die Käufer wurden mit Lockzinsen geködert und die kreditinitiierende Bank hat die Forderungen an seine Kunden an einen Investor weiterverkauft, dieser hat dann diese Forderungen zusammengefasst und als gesamtes Bündel - gute mit schlechten Rückzahlungsaussichten - verkauft. Diese Bündel wurden dann, gemeinsam mit anderen Bündeln wieder zu neuen Bündeln verschnürt, neu bewertet und dann wieder weiterverkauft (CDO of CDO of CDO - sogenannte Cube-CDOs). Und so ging das oft weiter. Nur sind die dazugehörigen Papiere auf der Strecke geblieben und keiner weiß oft, wer diese überhaupt noch hat. Und nun verlangen die Richter die Originalpapiere der Hypothek, um überhaupt eine Zwangsversteigerung zu genehmigen. Florida ist eines dieser Bundesstaaten.
Es geht hier um zigtausende Hypotheken von Eigenheimen, deren Originalpapiere nicht mehr vorhanden sind oder nur auf kompliziertem Weg über eine notarielle Ersatzurkunde zu ersetzen sind.
In der Bankensprache sind das subprime, near-prime, RMBS, CDOs, CLOs, LBOs, SIVs, ABCP, money/interbank markets. Völlig unübersichtlich, aber ehemals mit gigantischen Gewinnen verbundene Erfindungen. So hat z. B. eine finnische Gemeinde hat in solche Kreditderivate investiert und sitzt nun auf diesen wertlosen Papieren.
Klingt merkwürdig, aber im Zuge der letzten drei Jahre wurden die allermeisten Häuser auf Pump gekauft, die Käufer wurden mit Lockzinsen geködert und die kreditinitiierende Bank hat die Forderungen an seine Kunden an einen Investor weiterverkauft, dieser hat dann diese Forderungen zusammengefasst und als gesamtes Bündel - gute mit schlechten Rückzahlungsaussichten - verkauft. Diese Bündel wurden dann, gemeinsam mit anderen Bündeln wieder zu neuen Bündeln verschnürt, neu bewertet und dann wieder weiterverkauft (CDO of CDO of CDO - sogenannte Cube-CDOs). Und so ging das oft weiter. Nur sind die dazugehörigen Papiere auf der Strecke geblieben und keiner weiß oft, wer diese überhaupt noch hat. Und nun verlangen die Richter die Originalpapiere der Hypothek, um überhaupt eine Zwangsversteigerung zu genehmigen. Florida ist eines dieser Bundesstaaten.
Es geht hier um zigtausende Hypotheken von Eigenheimen, deren Originalpapiere nicht mehr vorhanden sind oder nur auf kompliziertem Weg über eine notarielle Ersatzurkunde zu ersetzen sind.
In der Bankensprache sind das subprime, near-prime, RMBS, CDOs, CLOs, LBOs, SIVs, ABCP, money/interbank markets. Völlig unübersichtlich, aber ehemals mit gigantischen Gewinnen verbundene Erfindungen. So hat z. B. eine finnische Gemeinde hat in solche Kreditderivate investiert und sitzt nun auf diesen wertlosen Papieren.
Abonnieren
Kommentare (Atom)