Mittwoch, 5. März 2008

Matthias Lanzinger - das Opfer seiner selbst?

Jetzt ist sein Unterschenkel ab. Kein Hubschrauber. Achtundzwanzig Jahre ist er alt geworden – nun liegt er da und hat noch ein paar wenige Tage Aufmerksamkeit. Nur, die gilt ab morgen nicht wirklich seiner Person, sondern schon wieder wird er Werkzeug derer sein, denen er – wie hunderte andere ehrgeizige Schirennläufer in Österreich – im Grunde sein Leben gewidmet hat, damit andere die Millionen scheffeln können. Was er auch wollte, aber nie geschafft hat. Er hat sich runtergeworfen, wahnwitzig wie alle. Hätte er es nur einmal verweigert, seine Karriere wäre zu Ende gewesen. Funktionäre kennen da kein Pardon. Sie sind dem Geld verpflichtet.

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