Bemerkungen zu einem Interview welches Jim Rogers CNBC am 12. März 2008 gegeben hat.
Samstag, 15. März 2008
Sozialismus ja, aber nur für Reiche!
Das ist das, was gerade von Ben Bernanke gemacht wird. Wallstreet Banker haben Probleme, weil ihre wertlosen Papiere fällig werden, mit denen sie die vergangenen Jahre Milliardengewinne gemacht haben? Kein Problem, Bernanke kauft! Und gleich ein paar Milliarden extra. Investmentbanken stehen vor der Pleite? Kein Problem, Bernanke kauft alles, was da ist. Schließlich muss sich das Management über das Quartal retten, sonst ist der Zwischenbonus gefährdet. Fragt sich nur, wie lange das geht und Brot gerade durch so eine Geldpolitik nicht wie jetzt drei Dollar, sondern dreißig Dollar, oder demnächst sogar 3.000 Dollar kosten wird.
Freitag, 14. März 2008
Pat Buchanan – ein Steinzeitkonservativer als Wahlhelfer für Hillary Clinton?
Geht es um die Rettung der weißen Rasse? Vor Jahren noch hat Buchanan Clinton massivst angegriffen. Euthanasie, Abtreibung, Rechte der Homosexuellen, Religionspolitik, Frauenemanzipation. Alles Themen, mit denen er beweisen wollte, dass Clinton das Schlimmste ist, was den USA passieren kann. Kaum einer hat rauere Töne angeschlagen. Nun wird Buchanan ganz sanft und hat sie als: „Wählbares Gegenmittel“ zum „beklopften Linken“ Barack Obama gepriesen. Das öffentlich in der Nacht auf MSNBC . Black or White? Lieber eine weiße Emanze als einen Neger? Wie wird sich Clinton verhalten, die offenbar lieber die Wahlchancen der Demokraten verhindern will, als Zweite hinter Obama zu sein.
Mittwoch, 12. März 2008
Wir werden hundertfach überwacht - ohne dass wir dazu auch nur den geringsten Anlass geben!
Werden Personen, die keinen Erhebungsanlass gegeben haben, in großer Zahl in den Wirkungsbereich einer Maßnahme einbezogen, können von ihr auch allgemeine Einschüchterungseffekte ausgehen, die zu Beeinträchtigungen bei der Ausübung von Grundrechten führen können. Die Unbefangenheit des Verhaltens wird insbesondere gefährdet, wenn die Streubreite von Ermittlungsmaßnahmen dazu beiträgt, dass Risiken des Missbrauchs und ein Gefühl des Überwachtwerdens entstehen. Das aber ist gerade bei der seriellen Erfassung von Informationen in großer Zahl der Fall. (zitiert aus: BVerfG, 1 BvR 2074/05 vom 11.3.2008)
Das deutsche Bundesverfassungsgericht schafft es mit 79 Wörtern:
Der Schutzumfang des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung beschränkt sich nicht auf Informationen, die bereits ihrer Art nach sensibel sind und schon deshalb grundrechtlich geschützt werden. Auch der Umgang mit personenbezogenen Daten, die für sich genommen nur geringen Informationsgehalt haben, kann, je nach seinem Ziel und den bestehenden Verarbeitungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten, grundrechtserhebliche Auswirkungen auf die Privatheit und Verhaltensfreiheit des Betroffenen haben. Insofern gibt es unter den Bedingungen der elektronischen Datenverarbeitung kein schlechthin, also ungeachtet des Verwendungskontextes, belangloses personenbezogenes Datum mehr. (zitiert aus: BVerfG, 1 BvR 2074/05 vom 11.3.2008)
Der nächste Impf-Fake – Genital sells!
Drei Millionen amerikanische junge Frauen zwischen 14 und 19 Jahren haben STD (Sexual transmitted Diseases). Der Großteil davon – merkwürdigerweise mehrheitlich schwarze Frauen - hat natürlich die Krankheit, welche den größten Umsatz für die Pharmafirmen verspricht, nämlich Humane Papillomviren. Diese sind – angeblich – der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs, denn eine von 150 Arten findet man immer. Würde man suchen, man fände auch verschiedenste Stämme von Milchsäurebakterien an derselben Stelle.
Ach wie gut kennen wir doch diese alljährlichen Panikattacken! Aids, SARS, Vogelgrippe und nun Humane Papillomviren. Je mehr Panik verbreitet wird, desto mehr Gelder werden wieder einmal in irgendwelche Institute für unerklärlich wichtige Studien versickern. Was wird es nächstes Jahr geben? Wo sind die Erfolge aus 100 Mrd. Dollar Aids- und einer Billion Dollar Krebsforschung?
Ach wie gut kennen wir doch diese alljährlichen Panikattacken! Aids, SARS, Vogelgrippe und nun Humane Papillomviren. Je mehr Panik verbreitet wird, desto mehr Gelder werden wieder einmal in irgendwelche Institute für unerklärlich wichtige Studien versickern. Was wird es nächstes Jahr geben? Wo sind die Erfolge aus 100 Mrd. Dollar Aids- und einer Billion Dollar Krebsforschung?
Dienstag, 11. März 2008
200 plus 45 Mrd. Dollar von FED und EZB – nur für 28 Tage!
Genau diese Menge hat die Federal Reserve Bank ihren Banken und Finanzdienstleistern in Aussicht gestellt – und dazu kommen noch ungefähr 45 Milliarden Dollar von der Europäischen Zentralbank an europäische Banken. Das für gerade mal 28 Tage gegen künstlich erzeugte Sicherheiten, welche nicht einmal das Papier wert sind, auf dem sie stehen! Panik ist ausgebrochen, denn diesen Instituionen sind die einzigen außer asiatischen und arabischen Staatsfonds, welche noch dieses Geld aufbringen können. Die einen müssen es nur drucken bzw. in den Büchern verbuchen, die anderen wollen aber reale Werte dafür sehen. Und davor fürchten sie sich, dass IHRE Banken von den, aus ihrer Sicht, wirtschaftlichen Underdogs übernommen werden.
Admiral Fallon wurde zurückgetreten.
Der letzte Widerstand gegen die weitere Kriegstreiberei der Bush-Administration wurde zur Seite geräumt. „Kein Angriff gegen Iran, solange ich im Amt bin“ hat Adm. William J. Fallon, der militärische Verantwortliche für den mittleren Osten noch vergangene Woche im Esquire gesagt. Nun ist es passiert. Wird Bush es nun doch noch einmal versuchen, Halliburton und Konsorten weitere Milliarden Dollar in den Rachen zu werfen und eine Situation schaffen, die, bei Weigerung der Demokraten, zu einer Dolchstosslegende gegen das amerikanische Volk umfunktioniert wird? Zuzutrauen wäre es Bush jedenfalls. Aber es wird McCain unter Druck bringen und seine Chance auf eine erfolgreiche Wahl praktisch verunmöglichen.
Vertrauen wenigstens Sie noch ihrer Bank!
Im Grunde genommen noch alle, außer die Banken sich gegenseitig. Bis vor kurzer Zeit war es üblich, dass sich Banken gegenseitig Geld geliehen haben. Eine klare Sache, wer zuviel für ein paar Tage hat, kann es ja einem anderen geben. Nur ist diese Sache seit ein paar Monaten gestorben, keine Bank gibt mehr einer anderen Geld, sie haben alle Angst, es nicht mehr zurück zu bekommen.
Aber welchen Grund gibt es denn für den kleinen Sparer, noch ihrer Bank zu vertrauen? Die Einlagensicherung? Wenn nur ein paar wenige Banken zusammenkrachen, ist diese aufgebraucht, und für die anderen bleibt nichts übrig.
Aber welchen Grund gibt es denn für den kleinen Sparer, noch ihrer Bank zu vertrauen? Die Einlagensicherung? Wenn nur ein paar wenige Banken zusammenkrachen, ist diese aufgebraucht, und für die anderen bleibt nichts übrig.
Sonntag, 9. März 2008
Eine Elite jenseits der Eliten?
Die wirkliche Elite handelt ohne jeglichen Skrupel, sie kennt keine Ethik. Sie braucht aber die Masse, um es überhaupt zu sein. Dafür hofiert sie jene, die sie dann später fallen lassen wird. Politiker genauso wie zeitweilige Emporkömmlinge aus der Wirtschaft, Augenblickserscheinungen aus Sport und Kultur. Wirkliche Vertreter von Eliten tauchen auf Forbes Liste nicht auf, diese Liste ist der nach außen sichtbare Spielball und gleichzeitig ein Transfermarkt für sie. Wer glaubt, die dort angeführten Reichen sind die Elite, der irrt gewaltig. Wirkliche Macht findet ganz woanders statt. So verborgen, dass jeglicher Bericht darüber ein Todesurteil für den Aufdecker sein kann.
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