Es ist der fünfte Jahrestag des Überfalles der Alliierten unter der Führung der USA. In der Früh um 6 Uhr New York Ortszeit stand der Goldpreis noch bei 997$, um dann bis um 10 Uhr vormittags bis auf 952$ zu fallen. Man sieht ganz genau, hier wird versucht schnell Cash zu machen um dann bei einem höheren Kurs wieder einzusteigen. Immerhin, es könnten ja ein paar Prozent sein, mehr als das Procedere kostet. Jetzt, um 10.30 Uhr geht die Sache schon wieder steil nach oben. Der gemeine Goldmünzenkonsument hat wenig davon, er bezahlt den festgelegten Preis des Vortags, der erst am späten Nachmittag in einer Telefonkonferenz festgelegt wird. Morgen sieht die Sache wieder anders aus, aber die Zeitungen werden ganz aufgeregt berichten.
Dahinter steckt aber nur die Aufregung darüber, dass offenbar viel Bares benötigt wird. Mit Gold kann man seine fälligen Terminkontrakte nicht direkt bezahlen. Der Hexensabbat an der Börse ist aber erst morgen! Freitag sehen wir mit Sicherheit einen neuen Rekord für den Goldpreis.
Nachtrag: Da morgen der Gold-Optionsverfallstag des ersten Quartals ist, erklärt sich dieser Unsinn. Die Leute von THE LONDON BULLION MARKET ASSOCIATION haben sich nicht im Mindesten davon beeindrucken lassen und den Goldpreis am Abend mit 995$ fixiert, trotzdem am Spotmarkt am Abend noch immer mit 944$ angeboten wird.
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